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Für beruferfahrene Fachkräfte bieten wir die Fortbildung an:
 
"Systemisch lösungsorientierte Arbeit im Kontext familiengerichtlicher Verfahren"

Der dritte Weiterbildungskurs beginnt im Oktober 2017. 
Die einjährige, berufsbegleitende Fortbildung wird in zwei Modulen angeboten, die separat belegt werden können. Die Fortbildung wird in Berlin durchgeführt.

Informationen zu Terminen, Inhalten, vorgesehenen Dozenten u.a. sind dem Flyer zu entnehmen, der hier zum download bereitsteht.

Als externe Referenten konnten wir gewinnen:

RA Elmar Bergmann, Rechtsanwalt und Familienrichter a.D., Krefeld.  
RA Johannes Hildebrandt, Dipl.-Pädagoge und Rechtsanwalt, Fachanwalt für Familienrecht. Schwabach.
Dr. Anne Huber, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Familientherapeutin, Mediatorin, Sachverständige. Berlin.
Kathrin Schönleiter
, Jugendamt Leipzig (ASD).
Prof. Dr. Hildegund Sünderhauf-Kravets, Evangelische Hochschule Nürnberg.

Weitere Informationen finden sich auf:
http://loesungsorientierter-sachverstaendiger.de/fortbildung.htm


Das Wechselmodell - ein Option für Nachtrennungsfamilien?

Patentrezepte sind nicht zu erwarten - aber mit ihrer Arbeit hat Prof. Dr. Hildegund Sünderhauf-Kravets Standards gesetzt und vieles in Bewegung gebracht.

Die paritätische Betreuung von Kindern stellt für viele Scheidungsfamilien sicherlich eine sehr gute Option dar.

Eine prägnate Zusammenfassung der Arbeit von Frau Sünderhauf findet sich in dem Artikel von Sünderhauf, Hildegund (2013): Vorurteile gegen das Wechselmodell: Was stimmt, was stimmt nicht? – Argumente in der Rechtssprechung und Erkenntnisse aus der psychologischen Forschung. In: FamRB, 9+10/2013.

download unter: www.famrb.de/media/Suenderhauf_FamRB.PDF



Und plötzlich sind die Kinder weg ...

Im behaupteten Interesse des Kindeswohls werden immer mehr Kinder gegen den Willen ihrer Eltern in Obhut genommen.

Im Jahr 2013 wurden 42100 (in Worten: zweiundvierzigtausend und einhundert) "Inobhutnahmen" von Kinder durch Jugendämter in Deutschland durchgeführt. Damit stiegen die Inobhutnahmen seit 2008 kontinierlich an.

Die Statistik hierzu findet sich beim Statischen Bundesamt unter https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2014/07/PD14_262_225.html

Zu debattieren gäbe es sicherlich vieles. Fehlt es an präventiven, familienunterstützenden Hilfen? Und wie ist die Prognose von Kindern - welche Schäden / Traumata sind zu erwarten? Oder gar: Ist die Zunahme der Inobhutnahmen als Nachweis erhöhter Wirksamkeit der Jugendhilfe anzusehen?

Sofern Sie von einer Inobhutnahme oder auch dauerhaften Fremdunterbringung ihrer Kinder betroffen sind, bieten wir kurzfristig Rat und Hilfestellung. Bitte senden sie ihre Anfrage per Email.